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Wie in einer Gemälde von Brueghel, ist der große Babelturm, vom Szenograph Rinaldo Olivieri geschaffen, starkes Zeichen der Kontaktunfähingkeit zwischen den überfallenen Juden und den einfallenden Babyloniern. Dank der geschickten Regie von Gianfranco de Bosio erzählt die Oper die Geschichte vom israelischen Volk, das vom Priester Zaccaria unterstützt und an Freiheithoffnung und an den religiösen Glauben fest gehalten ist. Sie beschreibt  Abigailles Machtgier und ihre Eifersucht, die sie gegen ihren eigenen Vater und ihre Schwester stellt, den Schicksal herausfordernd, um den Thron zu besteigen. Der Frieden wird dank Nabuccos  Kraft wiederherstellt, nachdem er verstanden hat, dass er ein Mensch und kein Gott ist und auch dank der Liebe zwischen der babylonischen Prinzessin Fenena und dem Neffen vom israelischen König: eine Verbindung, die zwei kämpfende Völker unter einem gleichen Gott vereinen wird.

NABUCCO

Lyrisches Drama in 4 Aufzug von Giuseppe Verdi
Libretto von Temistocle Solera
Dirigent Julian Kovatchev 
Richtung Gianfranco de Bosio